Sie ist klein, schick und nun auch in Deutschland zu kaufen: Sonys Handheld-Konsole PSP macht schon vor seinem Verkaufsstart als Grafikwunder und Multimediakünstler Furore. Kein Wunder, sehen die Spiele des DS-Rivalen doch fast so gut aus wie auf aktuellen Heimkonsolen. Die PS2 für die Hosentasche ist mit der PSP nicht länger nur ein Wunschtraum.
PS2 in der Hosentasche
Mit 17 cm Länge, 7,4 cm Höhe und 2,3 cm Durchmesser ist das 260 g schwere PSP zwar größer als ein Gameboy, aber dennoch angenehm klein, zumal die grafische Qualität des Gerätes für ein Handheld-Gerät neue Maßstäbe setzt. Das Herz des Systems bildet ein Spezialprozessor mit 1,33 Ghz, dem 32 MB Arbeitsspeicher und 4 MB Grafikspeicher zur Verfügung stehen. Die Daten des PSP klingen nicht nur nach der Playstation 2, auch das Ergebnis kann sich durchaus mit seinem großen Bruder messen. Die voll texturierte, pfeilschnelle 3D-Grafik ist mit imposanten Effekten, aber ohne störende Pixel der Konkurrenz aus DS und N-Gage weit überlegen. Highlight von Sonys Design ist der 4,3 Zoll große TFT-Bildschirm im 16:9-Format, der mit einer Auflösung von 480x272 Pixeln und 16 Mio. Farben unabhängig der Lichtverhältnisse brillante Bilder bietet. Für satten Klang wurden zwei Lautsprecher in das Gehäuse eingelassen, die sich durchaus hörbar machen können – wer es hingegen unauffällig mag (und Strom sparen möchte), der greift auf den mitgelieferten Ohrhörer zurück. Übrigens: Trotz aller Befürchtungen ist die Akkulaufzeit mit 4-6 Stunden (je nach Verwendungsart und Lautstärke) auch für längere Reisen angenehm hoch.
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